Wer nach Preisen für Mixing und Mastering sucht, findet alles: Automatisches Online-Mastering für ein paar Euro, Pauschalangebote von Online-Diensten, Freelancer mit Homestudio und Studios, die pro Song ein Vielfaches verlangen. Das ist verwirrend, aber es hat einen einfachen Grund. Du bezahlst beim Mischen vor allem eines: konzentrierte Zeit von jemandem, der weiß, was er hört.
Unsere Preise auf einen Blick
Damit du nicht zwischen den Zeilen suchen musst, zuerst die Zahlen. Alle Preise verstehen sich pro Song bis etwa vier Minuten, inklusive Mehrwertsteuer:
- Mixing ab 390 € – bis 24 Spuren, inklusive leichtem Vocal Editing und zwei Revisionsrunden
- Mastering ab 95 € – vom fertigen Stereomix, ebenfalls mit zwei Revisionen
- Mixing und Mastering zusammen ab 460 €
- Live-Mitschnitte ab 450 € fürs Mixing, mit Mastering ab 515 € – weil Live-Material deutlich mehr Arbeit macht
- Mehrere Songs: ab 5 Songs 5 %, ab 10 Songs 10 % Rabatt
Alle Details und Hörbeispiele stehen auf unserer Seite zu Mixing & Mastering.
Warum Mixing mehr kostet als Mastering
Beim Mixing arbeiten wir an jeder einzelnen Spur: Schlagzeug, Bass, Gitarren, Keys, jede Gesangsspur. Jede bekommt ihren Platz im Frequenzbild, ihre Dynamik, ihren Raum, und am Ende muss alles zusammen einen Song ergeben, der trägt. Das sind bei einem normalen Bandsong schnell 30 oder 40 Entscheidungen pro Spur – und mehrere Stunden konzentrierte Arbeit.
Beim Mastering liegt dagegen nur noch der fertige Stereomix vor. Es geht um den letzten Feinschliff: Klangbalance, Lautheit, Übergänge, die richtigen Formate. Das ist nicht weniger anspruchsvoll, aber deutlich weniger Zeit. Was beim Mastering genau passiert, erklären wir in Was ist Mastering?
Was den Preis wirklich bestimmt
Anzahl und Zustand der Spuren
Zwölf sauber aufgenommene Spuren sind schneller gemischt als 60 Spuren mit Übersprechen, Rauschen und Timing-Problemen. Deshalb nennen wir eine Spurenzahl im Preis: Bis 24 Spuren ist alles drin, darüber wird es mehr Arbeit.
Wie viel Editing nötig ist
Leichtes Vocal Editing und Tuning gehören bei uns zum Mix. Wenn aber erst ein Schlagzeug aus zwölf Takes zusammengeschnitten oder jede Silbe einzeln gestimmt werden muss, ist das keine Mischarbeit mehr, sondern Editing – und das kostet eigene Zeit.
Studio oder live
Bei einer Live-Aufnahme hört jedes Mikrofon nicht nur sein Instrument, sondern die ganze Bühne. Das lässt sich nicht einfach wegdrehen, sondern muss gezielt bearbeitet werden. Dazu kommen Pegelunterschiede zwischen den Stücken und Publikum, das nach Konzert klingen soll und nicht nach Störgeräusch. Deshalb liegt Live-Mixing bei uns höher. Mehr dazu auf der Seite Live-Mitschnitt mischen lassen.
Revisionen und Extras
Zwei Revisionsrunden reichen in fast allen Fällen, wenn das Feedback konkret ist. Extras wie Stem-Mastering, ein DDP-Image fürs CD-Presswerk oder ISRC-Codes im Master kosten jeweils etwas mehr, sind aber auch nur dann nötig, wenn du sie wirklich brauchst.
Warum die Preise am Markt so weit auseinanderliegen
Automatisches Mastering ist günstig, weil niemand zuhört. Pauschalangebote für Mixing sind günstig, wenn pro Song nur wenig Zeit eingeplant ist. Beides kann für ein Demo reichen. Für einen Release, der sich gegen alles andere auf Spotify behaupten soll, zahlt sich aus, wenn jemand den Song versteht, bevor er an Reglern dreht – und dir ehrlich sagt, wenn etwas an der Aufnahme nicht stimmt.
Wo du sparen kannst, ohne dass man es hört
- Spuren sauber vorbereiten. Jede Minute, die wir nicht mit Sortieren, Umbenennen und Nachfragen verbringen, geht in den Klang. Wie das geht, steht in Song abmischen lassen: So läuft es ab.
- Mehrere Songs zusammen buchen. Eine EP oder ein Album ist nicht nur günstiger pro Song, die Songs klingen auch wie aus einem Guss.
- Ein klares Briefing schicken. Zwei, drei Referenzsongs und ein paar Sätze, was dir am Sound wichtig ist, sparen oft eine komplette Revisionsrunde.
- Einfach fragen. Ein Singer-Songwriter-Song mit Gitarre und Stimme ist weniger Arbeit als eine volle Bandproduktion. Newcomer und kleine Produktionen bekommen bei uns oft bessere Konditionen, als die Preisliste hergibt.
Wo du eher nicht sparen solltest: beim Mastering eines Releases, das du wirklich veröffentlichen willst. Und bei der Aufnahme selbst – ein Mix kann viel, aber er kann aus einer schlechten Aufnahme keine gute machen. Was ein Aufnahmetag im Studio kostet, steht in Was kostet ein Tonstudio-Tag?
Kurz zusammengefasst
- Mixing ab 390 €, Mastering ab 95 €, beides zusammen ab 460 € pro Song (inkl. MwSt.)
- Live-Mitschnitte kosten mehr, weil Übersprechen und Raum gezielt bearbeitet werden müssen
- Der Preis hängt vor allem an Spurenzahl, Zustand der Aufnahme und Editing-Aufwand
- Sauber vorbereitete Spuren, ein klares Briefing und mehrere Songs am Stück sparen am meisten
- Automatisches Mastering reicht für Demos, nicht für einen Release
Häufige Fragen
Du willst wissen, was dein konkreter Song kostet? Schick uns kurz, was du hast – Spurenzahl, Genre, Länge. Du bekommst innerhalb von 24 Stunden einen festen Preis. Alle Pakete stehen auf der Seite Mixing & Mastering im punchline studio.