Styrnol-Brüder führen Regie für "Dying Swans Project" von Gauthier Dance

Aktualisiert: März 2

Wie ein einsamer Schwan bewegt sich Shawn Wu über die Bühne des Stuttgarter Theaterhauses - verfolgt von unseren Kameras. Der taiwanesische Tänzer ist von grellen Leuchtstoffröhren beinahe eingekesselt und sucht hektisch tanzend einen Weg nach draußen. Eine artistische Interpretation des Corona-Lockdowns, erfunden von der Choreographin Anita Hanke.

Tänzer Shawn Wu im Lichtkäfig

Insgesamt 72 Künstler arbeiten derzeit am "Dying Swans Project" der Stuttgarter Tanzkompanie "Gauthier Dance" - Choreographen, Tänzer, Komponisten und Filmemacher. Dazu kommen Lichttechniker, Ton, Kostüm, Make Up und Presse. Das Projekt des kanadischen Kompanie-Leiters, Choreographen und Tänzers Eric Gauthier hat es bereits zwei Wochen vor der Veröffentlichung der ersten Tanzfilme bundesweit in die Presse geschafft. Kein Wunder, bei diesem Aufwand. Insgesamt 16 Kunstfilme sollen am 15. März 2021 veröffentlicht werden - einer davon stammt aus unserem punchline studio.


Kameramann Raphael Federer bereitet sich auf den Dreh vor

Für "unseren" sterbenden Schwan führen Pirmin Styrnol und Maik Styrnol Regie, Raphael Federer komplettiert als Cinematograph das Film-Trio. "Die Choreographie von Anita Hanke in einen Film umzusetzen ist wirklich eine wunderbare Arbeit", so Pirmin Styrnol, "und Shawn Wu ist ein außergewöhnlicher Tänzer. In so einem Team zu arbeiten macht einfach Spaß." Neben der extra fürs Projekt erarbeiteten und einstudierten Choreographie warten die "Dying Swans" auch mit 16 Neukompositionen verschiedener Komponisten auf. In unserem Fall komponiert von Marc Strobel - drei Minuten in Anlehnung an Tschaikowskis berühmtes Schwanensee-Ballett.


Das Theaterhaus Stuttgart und Gauthier Dance veröffentlichen die Filme am 15. März 2021 über ihre Social Media Kanäle - natürlich wird der fertige Film aber auch hier zu finden sein.



Raphael Federer (links) und Maik Styrnol bei der Planung des Drehs

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